Einmal mehr kämpfen Prof. Dr. Dr. Hagestolz und sein Volontär Dr. Off mit ihrer alten Feindin, der Tonqualität. Und wie gewohnt verlieren sie dieses Gefecht, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Nur für AKAS-Fanatics.
Einmal mehr hangeln sich Dr. Hagestolz und Dr. Off agil wie zwei Faultiere (die sie ja auch sind) durch einen Faulbaum (auch Schießbeere oder Pulverholz genannt) an Themengebieten. Von a wie Affront bis z wie Zerreißprobe.
Diesmal zu Besuch im AKAS-Studio: Fotografin CP Krenkler, die mal in Hamburg, mal in New York lebt. Es geht um spannende Projekte im Zusammenhang mit den ehemals an der Reeperbahn gelegenen „Esso-Häusern“ und der berühmt-berüchtigten Kneipe Elbschlosskeller. Es geht um die Frage, wie sich die Institution Polizei reformieren ließe, und nicht zuletzt um die aktuellen Black-Live-Matter-Proteste. Unfassbar, aber wahr: Zum allerersten Mal in der gesamten AKAS-Geschichte gelingt es einem Gast länger als zwei Minuten zu reden, ohne von Dr. Off oder Herrn Hagestolz unterbrochen zu werden.
Unser Lieblingsgast Tom Voyage (bitte nicht mehr anrufen) wird endlich seinem Namen gerecht und berichtet von Abenteuern in fernen Gegenden, in diesem Fall Sumatra. Es geht um Biker-Aerobic mit älteren Damen, um die schier unerträgliche Dominanz von Kraft und nicht zuletzt um die Erfahrung, innerhalb kürzester Zeit vom willkommenen Exot zum aussätzigen Fremden zu mutieren. Unbedingt mit Nasen-Mund-Schutz anhören.
Kaum regieren Wiedersehensfreude und Alkohol, wird verdächtig oft über Penisse gesprochen. Dr. Sommer übernehmen Sie!
Da seine Mitbewohner allesamt auf Pornoseiten unterwegs sind, kommt Prof. Hagestolz diesmal einfach nicht ins Netz, was Dr. Off dazu zwingt, brutale 60 Minuten lang zu monologisieren. Lohn dieser Mühe: eine weitere Kopenhagen-Geschichte, in voller Länge.
AKAS spricht mit Ina, Dialyse-Schwester aus Schleswig- Holstein, über Hagis Brustwarzen und über den Wahnsinn, dem sich Pflegekräfte und Ärzte gerade ausgesetzt sehen. Don’t miss!
Diese Folge beginnt einmal mehr ganz leicht. Aber spätestens als die AKAS-Crew auf den Tod von Helin Bölek und Mustafa Kocak zu sprechen kommt, gibt es keinen Raum mehr für billige Scherze. Alles könnte anders sein – wenn Leichtgläubige keine Schlächter wählen würden.
Kann es ein Leben ohne Knäste geben? Die AKAS-Crew spricht mit Christoph, Kriminologe und Sozialarbeiter aus Köln, über einen anderen Umgang mit all dem, was aktuell „straffällig“ genannt wird.
Die Krise war schon immer da. Nun ist sie bei denen gelandet, die bisher von ihr profitiert haben. Hoffnung macht das nicht. Denn nach wie vor gilt: Die Krise ist der ewige Jungbrunnen des Kapitalismus, nicht sein Ende. AKAS sendet dennoch weiter.